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06. September 2010
So funktioniert Werbung
Das, was wir nicht wollen (Opel), wird uns von einer, die wir wollen, aber nicht kriegen (Lena Meyer-Landrut), angepriesen. Als Ersatzbefriedigung kaufen wir uns alle einen Opel (den zu bekommen, ist easy) und fahren dann wenigstens in Gedanken voll auf Lena Meyer-Landrut ab. Zumindest würde das den Rüsselsheimern gut gefallen.



25. August 2010
Thilo Sarrazin
In der Summe hat er uns sozial und auch finanziell wesentlich mehr gekostet, als er uns wirtschaftlich gebracht hat.



06. August 2010
Verrückt
"Dem 25-jährigen US-Bürger Anthony Graber stehen bis zu 16 Jahre Haft bevor. Grund ist ein von ihm veröffentlichtes Video, in dem ein Polizist den jungen US-Bürger auf dessen Motorrad anhält und bei der Kontrolle seine Waffe zieht." [Quelle: Der Standard vom 06.08.2010]
Da kann man sich gut vorstellen, was die Amerikaner gerne mit WikiLeaks-Gründer Julian Assange anfangen würden.



24. Juli 2010
Der Kapitalismus bietet noch viele Chancen
Zum Beispiel:
  • Aktien von BP kaufen. Neuerdings, der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sei Dank, geradezu ein Schnäppchen mit riesigem Potential nach oben.
  • In Appartementhäuser investieren. Aber Achtung: Nur in Hartz IV-gerechter Ausführung (pro Wohneinheit nicht mehr als 25 qm).
  • Lebensmitteldosen horten. Die kann man, falls es tatsächlich zu einer Hyperinflation kommen sollte, in Goldbarren eintauschen. Umtauschkurs: Je Ravioli-Dose ein 10 Gramm-Barren (heutiger Wert ca. 315 Euro). Vorteil: Wenn die Hyperinflation ausbleibt, kann man wenigstens jahrelang auf teure Restaurantbesuche verzichten.



17. Juli 2010
Beleidigung des Intellekts
Ralf Teckentrup, Chef der Ferienfluggesellschaft Condor und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften, behauptet, dass durch die geplante Flugsteuer mindestens 10.000 Arbeitsplätze an ausländische Flughäfen verloren gehen. Dort gebe es nämlich keine Luftverkehrsabgabe.
Klar, deutsche Fluggäste fahren zum Beispiel für 134,40 Euro (ICE, 2. Klasse, Hinfahrt von Frankfurt/Main) zum Amsterdamer Airport Schiphol, bloß um in Deutschland 26 Euro Flugsteuer zu sparen.
Fazit: Typische Panikmache und Volksverdummung.



27. Juni 2010
Einigung beim G20-Gipfel in Toronto
Die Staats- und Regierungschefs waren sich einig, dass sie sich nicht einigen können. Schon gar nicht auf eine Reform des Weltfinanzsystems.



27. Juni 2010
11 Gebote für den Sieg...
...so schaffen wir England, titelt Bild. Das ist natürlich absoluter Quatsch, denn es gibt im Fußball bei KO-Spielen nur ein einziges Gebot: Mindestens ein Tor mehr schießen als die anderen. Das reicht vollkommen.



19. Juni 2010
Hi, hi, hi
"Ihr kauft mir den Schneid nicht ab." [Guido Westerwelle auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen FDP, Quelle: tagesschau.de vom 14.03.2010]

FDP bereitet die Ablösung Westerwelles vor [Quelle: Die Welt-Online vom 19.06.2010]

Ich weiß, Schadenfreude ist ein ganz schlechter Charakterzug. Um es - entschuldigend - mit Luther zu sagen: Hier stehe ich, ich kann nicht anders!



13. Juni 2010
Wer sich zu früh freut...
Bettina Wulff, die Frau des CDU-Präsidentschaftskandidaten, wird uns bereits als künftige "First Lady" präsentiert. "Bettina Wulff sieht Eva Luise Köhler als Vorbild." [Bild vom 12.06.2010] "First Lady Bettina Wulff scheut die Kameras nicht." [Süddeutsche vom 03.06.2010] "Bettina Wulff – First Lady, die Leben ins Schloss bringt." [Quelle: Welt Online vom 05.06.2010] Weil wir gerade wieder Fußball-WM haben: Ich kann mich erinnern, dass die Engländer 1970 bei der WM in Mexiko gegen Deutschland im Viertelfinale schon 2:0 in Führung lagen, am Ende hieß es dann allerdings 3:2 n.V. - für Deutschland. Nach der 2:0-Führung sangen die englischen Fans bereits lautstark ihre Nationalhymne. Typischer Fall von zu früh gefreut. Manche Dinge wiederholen sich (nicht nur auf dem Fußballplatz). Ach, ich würde mich diebisch freuen, wenn...



02. Juni 2010
Vollkommen uninteressant
Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble oder Norbert Lammert - wer wird Bundespräsident? Soll ich Ihnen etwas sagen: Es ist mir scheißegal. Gleichgültig wer Staatsoberhaupt wird, ändert sich dadurch irgendetwas? Wohl kaum. Es ist vorhersehbar: Der künftige Präsident respektive die Präsidentin wird - wie bisher - ein paar belanglose Reden halten, ein paar - vielleicht sogar verfassungswidrige - Gesetze unterzeichnen und Minister ernennen oder entlassen, sobald ihm die Kanzlerin den Wink dazu gibt. Wenn Sie mich fragen, die Präsidentendebatte ist in Wahrheit vollkommen uninteressant.



02. Juni 2010
Wasser predigen, aber selbst Wein saufen
Folge 2.348
siehe dazu auch: Mut zur Wahrheit



31. Mai 2010
Lena for president!
Horst Köhler geht - Lena Meyer-Landrut kommt. Kann Deutschland etwas besseres passieren?



26. Mai 2010
Gut kalkuliert
Hierzulande sind die Regierenden immer ausgerechnet für die Finanzmarktsteuer, die Regierende andernorts vehement ablehnen. Doch wenn Letztere sich besinnen und überraschend Zustimmung signalisieren, sind unsere plötzlich wieder dagegen. So streiten sie rund um den Globus - stets in der Gewissheit, dass es auf diese Weise nie zu einer Finanzmarktsteuer kommen wird. Was sie, unter uns gesagt, im Grunde auch wollen. Und wenn sie nicht gestorben sind...



15. April 2010
Die Pferde der Kavallerie
Erinnern Sie sich noch an Peer Steinbrück? Bestimmt, der frühere Bundesfinanzminister hat nämlich vor noch nicht allzu langer Zeit der Schweiz mit dem Einsatz der Kavallerie gedroht. Und der SPD-Fraktionschef im baden-württembergischen Landtag, Claus Schmiedel, rückte die Schweiz gerade in die Nähe eines "Schurkenstaates". Doch jetzt muss Deutschland ausgerechnet bei den "Alpenindianern" gepanzerte Fahrzeuge für die Bundeswehr bestellen. Kavallerieminister Guttenberg hat beim Schweizer Hersteller Mowag 60 Geländewagen für seine Afghanistan-Truppe bestellt. [Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 15.04.2010] Irgendwie peinlich, dass sich die deutsche Kavallerie ihre Pferde bei den Indianern besorgen muss. Wenn das der Steinbrück geahnt hätte...



06. April 2010
Neusprech
Bundesverteidigungsminister Guttenberg sagt, man könne die Verhältnisse in Afghanistan "umgangssprachlich" als Krieg bezeichnen. Wohlgemerkt: umgangssprachlich, nicht juristisch. Ich gehe mal davon aus, dass die Bundeswahrsoldaten, die an Ostern ihr Leben verloren, nicht bloß "umgangssprachlich" tot sind.



21. März 2010
Anstrengungsloser Wohlstand? Spätrömische Dekadenz?
"Thomas Ryan, Chef des Pharmakonzerns CVS Caremark, (...) verdiente im vergangenen Jahr 30,4 Mio. $ (...). Im Vorjahr waren es 23,8 Mio. $. Selbst wenn er dieses Geld verprassen und gleichzeitig den Job verlieren sollte, müsste er sich anschliessend keine Sorgen machen: In seiner betrieblichen Altersvorsorge hat Ryan mittlerweile 44,6 Mio. $ angespart. Alleine 8000 $ bekam der erfolgreiche Manager letztes Jahr für die Teilnahme an einem Golfturnier. Es war Teil einer Wohltätigkeitsveranstaltung, bei der CVS Spenden sammelte." [Quelle: NZZ-Online vom 21.03.2010]



16. März 2010
Drei Experten, sechs Meinungen
Marc Touati, Chefökonom von Global Equities, ist sich mit dem Großteil der am Montag befragten französischen Ökonomen einig, dass Frankreich Deutschland keine Lektionen zu erteilen habe. "Es ist schon merkwürdig, ein Land zu kritisieren, das seit zehn Jahren enorme Reformen in Gang gesetzt hat und das aufgrund dieser Reformen sich nun vergleichsweise gut schlägt." [Quelle: Süddeutsche vom 16.03.2010, Lagardes Logik]
Daniel Gros, Leiter der Brüsseler Denkfabrik Centre for European Policy Studies (CEPS): "Deutschland ist alt, satt und behäbig geworden." [Quelle: Die Zeit-Online vom 22.02.2010]



07. März 2010
Institutionen wanken
Früher hieß es: Steck Deine Kinder in den Sportverein, damit sie nicht auf der Straße rumhängen und womöglich noch auf dumme Gedanken kommen. Die Gleiche segensreiche Wirkung erwarteten manche von der Kirche Doch wie wir heute erfahren, waren sie dort auch nicht sicher. Im Gegenteil, die Kids waren in den Händen der Kirche sogar besonderen Gefahren ausgesetzt. Eltern hatten immer Angst vor "Sex, Drugs and Rock & Roll", dabei lauerten die Gefahren in Wahrheit ganz woanders.



02. März 2010
Genugtuung für Oettinger
Entsetzen bei der CDU im Ländle: Beißende Kritik an Nein zu Steuerdaten-Kauf. Dabei dachten sie, mit Stefan Mappus würde alles besser. Von wegen, der konservative Hoffnungsträger der Südwest-CDU legt einen klassischen Fehlstart hin. Prognose: Das kann noch heiter werden. Ob er wenigstens besser Englisch spricht?



28. Februar 2010
Alle Kriminelle sind gleich, doch manche sind gleicher

"Kriminelle müssen konsequent verfolgt, gestellt, überführt und schnell und ihrer Tat angemessen verurteilt werden." [CDU Baden-Württemberg, Positionen zur Inneren Sicherheit]

"Eine wehrhafte Demokratie muss es ihren staatlichen Organen erlauben, das  Notwendige wissen zu dürfen. Datenschutz ist wichtig, er darf aber nicht zu  Täterschutz werden." [CDU Baden-Württemberg, Beschluss der CDU Baden-Württemberg auf dem 44. Landesparteitag in Rust, Resolution Sicherheit und Freiheit, PDF-Datei mit 55 kb]

"Mappus will Steuer-CD nicht kaufen." [manager-magazin vom 28.02.2010]



25. Februar 2010
Kuba
Solange der Sozialismus ein Gefängnis ist, geht keinerlei Anziehungskraft von ihm aus. Die Utopie des Sozialismus hatte ursprünglich Gerechtigkeit und Freiheit zum Ziel. Diktatur und Sozialismus müssten sich demzufolge gegenseitig ausschließen - entweder Diktatur oder Sozialismus. Beides zusammen ist, zumindest der Theorie nach, unmöglich. "Socialismo o muerte" (Sozialismus oder Tod), rief Fidel Castro früher am Ende seiner Reden. Er irrte, denn der Sozialismus ist bereits tot - jedenfalls in Kuba. Und das schon ziemlich lange.



24. Februar 2010
Rent a Rüttgers
Der Ministerpräsident: "Ich habe nicht viel Zeit, warum soll ich mich mit dem Dödel dort überhaupt unterhalten?"
Der Generalsekretär: "Der Dödel hat dafür 20.000 Euro in die Parteikasse eingezahlt."
Der Ministerpräsident: "Ach so, na dann..."
(Hinweis: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind reiner Zufall.)



20. Februar 2010
Abwärtsspirale à la Westerwelle
"Wer arbeitet, muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet. Das muss man sagen dürfen. Alles andere ist Sozialismus."





17. Februar 2010
Ausgerechnet
"Die sexuelle Revolution ist nach Ansicht des Augsburger Bischofs Walter Mixa ein Grund für den Missbrauch von Minderjährigen." [Quelle: Süddeutsche vom 17.02.2010] Ausgerechnet die katholische Kirche, die selbst mit zahlreichen Missbrauchsfällen zu kämpfen hat, geißelt die sexuelle Revolution. Nicht die sexuelle Revolution ist schuld, richtig ist vielmehr das Gegenteil, denn offensichtlich gibt es bei den zölibatär Lebenden besonders viele sexuell Irregeleitete. Überspitzt formuliert könnte man sogar behaupten: Sexualfeindlichkeit fördert die Pädophilie.



14. Februar 2010
Hartz-IV macht klagewütig!
Sagt Bernd Raffelhüschen in BILD. Stimmt vollkommen: Im vergangenen Jahr gab es einen Rekord von 193.981 Klagen.
Allerdings, was meist unterschlagen wird, es wird zu Recht geklagt: "Der Berliner Sozialrichter Michael Kanert hat darauf hingewiesen, dass 52 Prozent der gegen ALG II Bescheide gerichteten Klagen zumindest teilweise erfolgreich gewesen seien." [Quelle: www.sozialleistungen.info vom 13.10.2009]
Wenn mehr als die Hälfte der Klagen erfolgreich sind, liegt der Mangel doch offenkundig nicht bei den Klägern, sondern beim Gesetz bzw. an dessen Auslegung. Es ist schon merkwürdig, dass man in einem Rechtsstaat Klägern vorwirft, vor Gericht auch noch recht zu bekommen. Aber an Hartz IV ist schließlich alles merkwürdig, wie zuletzt auch die Verfassungsrichter festgestellt haben.



07. Februar 2010
Gefunden bei Ebay
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28. Januar 2010
Nur ein Teil ist wahr
a) Gericht kippt Post-Mindestlohn
b) Kabinett beschließt Billiglohntarif für Richter.
Und jetzt raten Sie mal, welcher Teil wahr und welcher gelogen ist.



25. Januar 2010
Aufstand der Anständigen
Das, was einst Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder gefordert hat, wird in Dresden kriminalisiert und zensiert - von der Staatsanwaltschaft. Übrigens nicht zum ersten Mal (siehe: Stuttgarter Juristen hatten sich verrannt). Staatsanwälte haben zuweilen eine seltsame Rechtsauffassung.



17. Januar 2010
Arbeitspflicht für Hartz IV-Empfänger
Roland Koch fordert, wie unlängst ZEW-Chef Wolfgang Franz, eine Arbeitspflicht für Hartz IV-Empfänger. Wenn die Bedingungen stimmen, ist der Gedanke gar nicht so dumm. Wie wäre es, alle Hartz IV-Empfänger beim Land Hessen anzustellen, sagen wir mal für schlappe 1.500 Euro netto? Die Landesverwaltung hätte dann Arbeitskräfte im Überfluss, und Roland Koch würde vielleicht endlich seinen Mund halten. Aber das hat er wohl nicht gemeint, die Tätigkeit der Hartz IV-Empfänger soll offenbar eher den Charakter von Zwangsarbeit haben. Zu Billigtarifen, versteht sich. Dabei hätte ein Blick ins Grundgesetz vollauf genügt. In Artikel 12 Abs. 2 heißt es nämlich: "Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht." Es war lange ruhig um Roland Koch, vielleicht wollte er sich durch seine ihm wesenseigene Rüpelhaftigkeit bloß mal wieder in Erinnerung bringen. Das ist ihm gelungen. Und was lernen wir daraus? Niemand ändert seinen Charakter, und Roland Koch zweimal nicht. Wenn ich mir vergegenwärtige, dass die SPD die Ablösung Kochs durch Andrea Ypsilanti hintertrieb, könnte ich noch immer in die Tischkante beißen.



17. Januar 2010
Springer-Presse
Die Axel Springer AG hat jetzt im Internet das "Medienarchiv68" freigeschaltet, dort kann jeder etwa "5.900 Beiträge, Kommentare, Leserbriefe, Karikaturen, Reportagen, Glossen und Interviews aus den Jahren 1966 bis 1968" nachlesen, die damals in der Springer-Presse und anderen Blättern zur 68er-Bewegung erschienen sind. Der Verlag will damit, wie er sagt, "alte Vorurteile" abbauen. Die Zeitungsseiten sind eingescannt und im PDF-Format abrufbar. Eine gute Entscheidung, sofern das Archiv wirklich vollständig ist, denn so kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden.



10. Januar 2010
Verkehrte Welt
Im ARD-Deutschlandtrend sprachen sich 58 Prozent der Befragten gegen die Steuersenkungspläne der Regierungskoalition aus, lediglich 38 Prozent sind dafür. "Am stärksten ist die Ablehnung der schwarz-gelben Steuerpläne mit 69 Prozent bei den Besserverdienern, die ein Haushaltseinkommen von mindestens 3000 Euro netto im Monat zur Verfügung haben. In Haushalten, in denen weniger als 1500 Euro netto zur Verfügung stehen, finden sich dagegen mit 49 Prozent die meisten Befürworter für die geplanten Steuersenkungen." [Quelle: Spiegel-Online vom 08.01.2010] Mit anderen Worten: Die, die aufgrund ihres niedrigen Einkommens wenig oder gar keine Steuern zahlen, sind für Steuersenkungen. An denen würden Steuersenkungen folglich vorbeigehen. Und die, die von Steuersenkungen am meisten profitieren, sind dagegen. Verkehrte Welt.



08. Januar 2010
In jedem Jahr der gleiche Widerspruch:
"Deutschland kann nach Ansicht der Konjunkturforscher des DIW Berlin bereits Ende nächsten Jahres zur alten Wirtschaftsstärke zurückkehren. (...) Nach Auffassung der DIW-Experten wird die Konjunktur hierzulande vor allem von der Nachfrage im Inland gestützt." [Quelle: Reuters vom 07.01.2010]
"DIW fordert Lohnzurückhaltung." [Quelle: Bild vom 02.01.2010]
Die Antwort auf die Frage, woher bei erfolgter Lohnzurückhaltung die Inlandsnachfrage kommen soll, bleibt das DIW leider schuldig. Vielleicht vom Mars? Oder von der Venus?



03. Januar 2010
Hilfe!
Die Taliban haben Irland erobert. Blasphemie-Gesetz in Kraft: "Seit 1. Januar können in Irland Geldstrafen bis zu 25.000 Euro verhängt werden, wenn jemand blasphemische Inhalte veröffentlicht." [Quelle: Telepolis vom 03.01.2010]



01. Januar 2010

Die Zeiten ändern sich
1966: Werbung der Deutschen Bundesbahn. "Alle reden vom Wetter. Wir nicht." [Quelle: Spiegel-Online]
2010: Zugausfälle wegen vereister Oberleitungen. Die winterliche Witterung sorgt vor allem im Bahnverkehr für Probleme. Münster blieb zu Neujahr weitgehend vom Fernverkehr abgeschnitten. Auch in anderen Teilen der Republik müssen Züge umgeleitet werden. [Quelle: Stern-Online vom 01.01.2010]
Fazit: Die Zeiten ändern sich - aber nicht immer zum Guten.



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