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04. Mai 2026, von Michael Schöfer
Kompromisse? Welche denn? In der ARD-Sendung "Caren Miosga" beschrieb Bundeskanzler Friedrich Merz den Zuschauern seine Interpretation der Lage: "Es gebe in der Union 'einen größer werdenden Unmut über Kompromisse', sagte Merz. 'Das sollte die SPD jetzt aber nicht zu dem Gedanken verleiten, sie könnte mit uns machen, was sie will', fügte Merz an. Er erwarte von der SPD vielmehr 'die gleiche Kompromissbereitschaft wie wir sie zeigen', so der Kanzler und CDU-Chef. 'Wir zeigen sie. Ich bin bis jetzt sehr geduldig gewesen, auch im Umgang mit der SPD. Die SPD muss allerdings auch wissen: Kompromisse sind keine Einbahnstraße. Die müssen wir beide machen.'" [
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03. Mai 2026, von Michael Schöfer
So what? Natürlich hat es geholfen, wenn man früher auf dem Schulhof bei Auseinandersetzungen mit Klassenkameraden im Bedarfsfall den "großen Bruder" holen konnte. Oft genügte schon allein die Drohung mit dem "großen Bruder" und man wurde in Ruhe gelassen. Doch spätestens im Erwachsenenalter sollte sich dieses Modell erübrigt haben - vor allem, wenn aus dem "großen Bruder" inzwischen ein alter seniler Grantler geworden ist. Heute hilft bei Auseinandersetzungen entweder ein Selbstverteidigungskurs oder ein guter Anwalt. [
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14. April 2026, von Michael Schöfer
Der hat echt ein Rad ab Seit Donald Trump US-Präsident ist, stellt man sich Fragen, auf die man ohne ihn nie gekommen wäre. Zum Beispiel: Kann man den Friedensnobelpreis für die Beendigung eines Krieges verliehen bekommen, den man selbst entfacht hat? Was vor dem 20. Januar 2025 als völlig absurd erschienen wäre, ist nun leider bittere Realität. Jede Wette: Trump wird nach Beendigung des Irankrieges, wann immer das sein mag, erneut auf dieses Thema zurückkommen. Deadline ist der Oktober, wenn der Friedensnobelpreisträger 2026 bekanntgegeben wird. Doch das gehört eher zu den harmlosen Fragen. [
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13. April 2026, von Michael Schöfer
Wie langweilig! Einerseits leben wir in hochinteressanten Zeiten, in denen jeden Tag irgendeine neue Verrücktheit passiert. Andererseits sind sie auch wieder furchtbar eintönig, weil sich momentan alle bloß an US-Präsident Donald Trump abarbeiten. Wenn inzwischen selbst so dubiose MAGA-Figuren wie Majorie Taylor Greene den 25. Zusatzartikel der US-Verfassung ins Spiel bringen, der die Absetzung des Präsidenten wegen Amtsunfähigkeit ermöglicht, was bleibt einem dazu noch zu schreiben? Schreiben die anderen ja genauso. [
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05. April 2026, von Michael Schöfer
Das Wahlvolk bekam genau das, was es gewählt hat Das Wahlvolk ist enttäuscht? Wieso? Bundeswirtschaftsministein Katherina Reiche (CDU) setzt doch bloß das um, was Friedrich Merz und die Union seit langem fordern: mehr Marktwirtschaft und Technologieoffenheit. Was das konkret bedeutet, war den meisten Wählerinnen und Wählern nur nicht bewusst. Mich enttäuscht die Bundesregierung nicht, genau dieses miserable Krisenmanagement habe ich von ihr erwartet. [
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